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Anwaltskanzlei Team


Markus Thier

Markus Thier

Dr. iur, Rechtsanwalt (DE), Lehrbeauftragter


Dr. iur. Markus Thier hat an der Justus-Liebig Universität Giessen (Deutschland) studiert. Anschliessend hat an der Universität Bern mit summa cum laude promoviert. Er ist als niedergelassener europäischer Rechtsanwalt vor allen schweizerischen Gerichten zugelassen und besitzt zudem die deutsche Rechtsanwaltszulassung. Ausserdem ist Dr. iur. Markus Thier Autor von Büchern und Artikeln in anerkannten Fachzeitschriften und Büchern zu verschiedenen rechts- und medizinrechtlichen Themen. Ferner ist er an der Universität Zürich als Lehrbeauftragter an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich tätig und unterrichtet zudem an der medizinischen Fakultät der Universität Zürich in verschiedenen Rechtsgebieten. Er beschäftigt sich vorwiegend mit Angelegenheiten im Wirtschafts-, Wirtschaftsstraf- und Privatrecht sowie dem Medizinrecht. Dr. iur. Markus Thier spricht Deutsch und Englisch.

Ausbildung

Habilitand an der Universität Zürich, Schweiz
Doktorat Rechtswissenschaften, Universität Bern, Schweiz
Studium der Rechtswissenschaften, Universität Giessen, Deutschland

Zulassung

Markus Thier ist als Rechtsanwalt in der Schweiz und in Deutschland zugelassen.

Bevorzugtes Tätigkeitsgebiet

Dr. iur. Markus Thier beschäftigt sich vorwiegend mit privatrechtlichen Angelegenheiten unter anderem im Bereich des Miet- und Arbeitsrechts sowie dem Vertragsrecht. Weitere Schwerpunkte sind wirtschaftsrechtliche und wirtschaftsstrafrechtliche Angelegenheiten. Sein besonderes Interesse gilt sodann dem Medizinrecht.

Publikationen

„Aktive und passive Sterbehilfe im Lichte der Selbsttötungs- problematik – Gibt es ein Recht auf den selbstbestimmten Tod?“, in: Dominik Groß, Julia Glahn, Brigitte Tag (Hrsg.): Die Leiche als Memento mori. Interdisziplinäre Perspektiven auf das Verhältnis von Tod und totem Körper, Frankfurt a.M./ New York, 2010, S. 81 – 102.
Zusammen mit Brigitte Tag: „Rechtsfragen im Umgang mit der Leiche“, in: Dominik Groß, Julia Glahn, Brigitte Tag (Hrsg.): Die Leiche als Memento mori. Interdisziplinäre Perspektiven auf das Verhältnis von Tod und totem Körper, Frankfurt a.M./ New York, 2010, S. 103 – 124.
„Rechtsstatus des lebendigen menschlichen Körpers, seiner abgetrennten Körperteile und der Leiche nach deutschem Recht“, in: Dominik Groß, Andrea Esser, Brigitte Tag, Antje Kahl (Hrsg.): Der Tod, der tote Körper und die klinische Sektion, Berlin, 2010, S. 249 – 268.
Zusammen mit Christoph Schweikardt: „Zur Regelung von Organtransplantationen in Deutschland und in Österreich – Aspekte der Rechtstraditionen und der heutigen Rechtslage“, in: Brigitte Tag, Dominik Groß (Hrsg.): Der Umgang mit der Leiche, Frankfurt a.M./ New York, 2010, S. 263 – 292.
Tagungsbericht über die ELSA-Klausurwoche: „Würde und Autonomie als Leitprinzipien in Theorie und Praxis der humanen und ausserhumanen Lebenswissenschaften. Ethische, rechtliche und theologische Dimensionen“, Zeitschrift für Medizinrecht, 2011, S. 797.
„Der »normale« Tod im Gefängnis – Ein Verstoss gegen die Grundrechte des Menschen“, in: Brigitte Tag, Dominik Groß (Hrsg.): Tod im Gefängnis, 2012, Frankfurt a.M./ New York, 2012, S. 173 – 195.
Zusammen mit Philipp Skarupinski: „Hirntod – Zwischen medizinischer Notwendigkeit und ethischer Akzeptanz“, in: Leander Loacker, Corinne Zellweger-Gutknecht (Hrsg.): Differenzierung als Legitimationsfrage, 14. Band der Zürcher APARIUZ-Reihe, Zürich, 2012, S. 447 - 472.
Zusammen mit Philipp Skarupinski: „Rahmenbedingungen eines wachsenden Marktes – E-Health im deutschen Gesundheitswesen“, Zeitschrift für Medizin-Ethik-Recht, 2012, S. 57 – 62.
Zusammen mit Dominik Groβ und Brigitte Tag: „Menschenwürde und normative Grundfragen im Hinblick auf den Verstorbenen“, in: Eric Hilgendorf, Jan Joerden, Frank Thiele (Hrsg.): Handbuch „Menschenwürde und Medizin“, Berlin, 2013, S. 697 - 730.
„Rechtliche Überlegungen in Bezug auf die Organspende im Lichte von Würde und Selbstbestimmung“, in: Heike Baranzke, Gunnar Duttge (Hrsg.): Autonomie und Würde, Würzburg, 2013, S. 383 – 413.
Zusammen mit Dominik Groβ und Brigitte Tag: „Verstorbene, Forschung an Leichen“, in: Christian Lenk, Gunnar Duttge, Heiner Fangerau (Hrsg.): Handbuch „Ethik und Recht der Forschung am Menschen“, Heidelberg, 2014, S. 397 - 402.
„Rechtslage bezüglich der Todesfeststellung – Eine kritische Betrachtung“, Bioethica Forum, 2014, Vol. 7, Nr. 1, S. 19-21.
„Landesbericht Schweiz: Der zivilrechtliche Tatbestand der Übervorteilung gemäss Art. 21 OR und die Läsionen schweizerischem Recht“, in: Mihály Filó (Hrsg.): Die Strafbarkeit des Wuchers, Budapest, 2016, S. 61 – 71.
„Rechtliche Aspekte der Körperspende“ , in: Gunnar Duttge, Christoph Viebahn (Hrsg.): Göttinger Schriften zum Medizinrecht, Band 22, 2017, S. 129 – 142.
„Rechtliche Aspekte des Sachverständigengutachtens“ wird anlässlich meiner Lehrtätigkeit im Modul C4, DAS WORK+HEALTH, welches an der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich angeboten wird, voraussichtlich 2018 publiziert werden.

Herausgeberschaften

Zurechenbarkeit von Retterschäden im Brandstiftungsrecht, Baden- Baden, 2009 (Promotion).
Zusammen mit Roberto Andorno (Hrsg.): Menschenwürde und Selbstbestimmung, 16. Band der Zürcher APARIUZ-Reihe, Zürich/St. Gallen, 2014.

Sprachen

Deutsch, Englisch